Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

Doktorand/in mit dem Schwerpunkt zur Untersuchung Kupferoxid-haltiger Nanopartikel (w/m/d)

2023-02-19
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Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes in Deutschland erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

In der Abteilung Lebensmittelsicherheit des BfR ist in der Fachgruppe „Wirkungsbezogene Analytik und Toxikogenomics“ im Rahmen des Projektes NAMS4NANO ab sofort befristet für drei Jahre folgende Stelle zu besetzen:

Doktorand/in mit dem Schwerpunkt zur Untersuchung Kupferoxid-haltiger Nanopartikel (w/m/d)

Kennziffer: 3197 | Entgeltgruppe 13 TVöD | Bewerbungsfrist: 19.02.2023 | Dienstort: Berlin

Die Beschäftigung erfolgt mit 65 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z. Zt. 25,35 Std.).

Die Befristung erfolgt auf Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.

Die Beschäftigung soll zur Promotion genutzt werden. Die Teilnahme am Promotionsbegleitprogramm ist verbindlich.

Dieses  dient  der Vermittlung  sowohl  fachwissenschaftlicher  als auch  methodischer  Kenntnisse und  bietet  die Möglichkeit, Promotionsprojekte regelmäßig in internen Veranstaltungen vorzustellen und vom wissenschaftlichen Austausch zu profitieren.

Aufgaben:

Die Stellenausschreibung erfolgt im Rahmen eines von der EFSA geförderten Drittmittelprojekts NAMS4NANO, welches sich mit der Anwendung von neuartigen Methoden (sogenannte „New Approach Methodologies, NAMs“) für die Risikobewertung von Nanomaterialien in den Zuständigkeitsbereichen der EFSA befasst. Von besonderer Relevanz ist die orale Aufnahmeroute, wobei dermale und inhalative Aufnahmewege auch berücksichtigt werden. Von Interesse sind im Projekt unterschiedliche NAMs (z.B. in silico, in chemico und in vitro Methoden).

Im Einzelnen umfassen die Tätigkeiten:

  • Anfertigung einer Promotionsarbeit im Rahmen des Projektes NAMS4NANO mit dem Schwerpunkt der Untersuchung Kupferoxid-haltiger Nanopartikel (als Bestandteil von z.B. Futtermitteln und Pestiziden) anhand von menschlichen und tierischen in vitro Zellmodellen
  • Planung, Durchführung und Auswertung toxikologischer in vitro Experimente
  • Methodenentwicklung und Methodenvalidierung von Testverfahren als Ersatzmethoden zu Tierversuchen im Rahmen der 3R-Strategie
  • Quantifizierung zellulärer Aufnahme sowie des Transports von Kupfer anhand von in vitro Barrieremodellen 
  • Elementanalytik von Kupfer mittels AAS und ICP-MS

Anforderungen:

  • Abgeschlossenes naturwissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom oder ein vergleichbarer Universitätsabschluss) der Biochemie, Toxikologie, Pharmazie, Chemie, Biologie oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Grundlegende Kenntnisse in der Toxikologie und insbesondere im Bereich Alternativmethoden vorteilhaft, Kenntnisse im Bereich Nanotoxikologie wünschenswert
  • Praktische Erfahrungen im Umgang mit Zellkulturen und toxikologischen Testverfahren erwünscht 
  • Erfahrung in analytischen Messverfahren (AAS, ICP-MS) von Vorteil
  • Gute deutsche und englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift erwünscht 
  • Selbständige, sorgfältige Arbeitsweise
  • Kenntnisse und praktische Erfahrungen in der Nutzung von IT-Standardanwendungen und im Umgang mit Datenbanken von Vorteil
  • Flexibilität, Engagement, Belastbarkeit sowie Teamfähigkeit werden vorausgesetzt

Unser Angebot:

  • Vertrauensarbeitszeit
  • 30 Tage Urlaub (5-Tage-Woche) sowie arbeitsfreie Tage am 24.12. und 31.12.
  • Möglichkeit der Inanspruchnahme von zusätzlichen Zeitausgleichstagen bei Zeitguthaben
  • Jobticket mit monatlich bis zu 40 EUR Arbeitgeberbeteiligung
  • Möglichkeiten des mobilen Arbeitens
  • Sehr gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz
  • Umfangreiche Fortbildungsmöglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung im Kontext Ihrer Aufgaben
  • VBL-Betriebsrente
  • Vermögenswirksame Leistungen
  • AWO-Familienservice

Bewerbungsverfahren:

Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich in der 11. Kalenderwoche (13.-17.03.2023) statt.

Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 19. Februar 2023 über unser Online-System. Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an bewerbung@bfr.bund.de.

– Bitte senden Sie keine Bewerbungen an diese E-Mail-Adresse –

Sofern Sie sich nicht online bewerben können, verweisen wir auf den Weg der postalischen Bewerbung Bundesinstitut für Risikobewertung / Personalreferat / Max-Dohrn-Str. 8-10 / 10589 Berlin

Fragen zum Aufgabengebiet richten Sie bitte an:

Herrn Sieg (Tel.: 030 18412-25102) oder Herrn Pieper (Tel.: 030 18412-28400)

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.bfr.bund.de/de/stellenanzeigen

Das BfR begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.

Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie®“ ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt, von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Jobdetails

Titel
Doktorand/in mit dem Schwerpunkt zur Untersuchung Kupferoxid-haltiger Nanopartikel (w/m/d)
Standort
Max-Dohrn-Str. 8-10 D Berlin, Deutschland
Veröffentlicht
2023-01-24
Bewerbungsfrist
2023-02-19 23:59:59
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Über den Arbeitgeber

Das Institut wurde im November 2002 errichtet, um den gesundheitlichen Verbraucherschutz zu stärken.

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