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Über den Arbeitgeber

In der derzeitigen klinischen Praxis der medizinischen Bildgebung werden diagnostische Entscheidungen oft auf Grundlage qualitativer Bildmarker gefällt, was zu Unsicherheiten in der Diagnosestellung und langen Ausbildungszeiten führt. Das Graduiertenkolleg BIOQIC soll deshalb Doktorandinnen und Doktoranden auf dem Gebiet der Bildgebungswissenschaften darin unterstützen, die biophysikalisch-fundierte, quantitative medizinische Bildgebung zu erforschen, weiterzuentwickeln und in klinischen Pilotstudien anzuwenden. BIOQIC vermittelt die interinstitutionelle und fächerübergreifende Forschung und Lehre im Arbeitsfeld der Bildgebungswissenschaften zwischen grundlagenorientierten Instituten und klinischen Instituten der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie innovativen regionalen Unternehmen.

Der Schwerpunkt des Forschungsprogramms liegt auf der bildgestützten Bestimmung von systemunabhängigen, gewebespezifischen, biophysikalischen Kenngrößen, einschließlich gewebemechanischer Parameter, Gefäßstrukturen und skalenübergreifenden Fluss-Kenngrößen. Das Ausbildungskonzept umfasst 15 Teilprojekte innerhalb der Schwerpunktthemen ‘Fluid Transport’, ‘Tissue Mechanics’ und ‘Tissue Structures’, welche allesamt die quantitative Analyse von Bildmarkern auf der Grundlage multiskalarer Gewebestrukturen von mikroskopischen zu makroskopischen Eigenschaften und deren Repräsentation im medizinischen Schnittbild zum Inhalt haben. BIOQIC garantiert interdisziplinäre Doktoranden-Betreuung durch Tandem-Teams aus Grundlagenwissenschaftlern und klinischen Experten.

Derzeitige Kommunikationsbarrieren sollen gezielt durch fächerübergreifende Ausbildungsthemen aus den Bereichen zentraler klinischer Fragestellungen und innovativer technischer Ansätze der quantitativen Bildgebung überwunden werden. Vertiefungskurse werden in den Fächern ‘Imaging Physics & Chemistry‘, ‚Biophysics & Biomechanics’ und ‚Mathematics & Signal Processing’ angeboten und ergänzt durch kontinuierliche Begleitseminare zu den Themenfeldern ‚Clinical Translation‘ und ‘Enhanced Skills’. Der wissenschaftliche Austausch innerhalb des Kollegs wird durch Labor-Rotationen, praktische Kurse, studentische Seminarreihen und Workshops gefördert. Die Einbindung des Kollegs in das exzellente wissenschaftliche Umfeld Berlins bietet hervorragende Voraussetzungen für eine umfassende Graduiertenausbildung auf dem Gebiet der quantitativen medizinischen Bildgebung.

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