Hochschule Anhalt

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Charakterisierung von Silizium-Trennverfahren (m/w/d), Nr. 376

2024-07-14 (Europe/Berlin)
Job sichern

Willkommen an der Hochschule Anhalt, einer der forschungsstärksten Hochschulen des Landes. Im Herzen Mitteldeutschlands bieten wir als eine der Innovativen Hochschulen Forschung und Lehre auf internationalem Niveau sowie beste Studien- und Lebensqualität.

Mit mehr als 70 Studiengängen schaffen wir individuellen Freiraum zur Entwicklung von Persönlichkeiten und bereiten etwa 7.500 deutsche und internationale Studierende vor allem auf eines vor: einen gelungenen Berufsstart.

Am Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Anhalt, Standort Köthen (Anhalt), ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die befristete Vollzeitstelle eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d), Nr. 376

im Bereich Charakterisierung von Silizium-Trennverfahren zu besetzen.

Das Beschäftigungsverhältnis richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder. Die Einstellung erfolgt in die Entgeltgruppe 13 TV-L. Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten und zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation, insbesondere zur Promotion, geboten. 

Im Projekt „Clean Wafer Cut“ (Laufzeit 3 Jahre) wollen wir die Trennung von Silizium-Wafern durch mechanisches Sägen (klassisches „dicing“) oder durch thermischen Schock (Abfolge von Laser-Aufheizung und Aerosol-Kühlung, sog. „Thermal Laser Separation“, TLS) näher untersuchen. Residuale Verspannung im Kristallgitter ist ein Indikator für die kristallmechanische Stabilität und Polymorphie ein Indikator für die während der Trennung hervorgerufenen Druckverhältnisse. Sowohl Verspannung als auch Polymorphie sollen per Raman-Spektroskopie untersucht werden. Wir streben ein phänomenologisches Verständnis der Trennvorgänge an. TLS wird (als eines von mehreren Verfahren) industriell in der Photovoltaik zur Herstellung von Silizium- Hochleistungsmodulen aus Halbzellen angewandt, wäre aber prinzipiell auch für die Halbleiterindustrie geeignet. Wafer-Säge, TLS-Anlage und Raman-Aufbau sind vorhanden und erprobt. Das Vorhaben wird finanziert durch die Europäische Union und das Land Sachsen-Anhalt (Programm „Sachsen-Anhalt WISSENSCHAFT Forschung und Innovation (EFRE)“).

Ihre Aufgaben:

  • Selbständige Bearbeitung des Forschungsvorhabens unter guter professoraler Betreuung und technischer Unterstützung,
  • Durchführung der Silizium-Trennverfahren Wafer-Sägen und TLS und Untersuchung der Trennkanten mit Raman-Spektroskopie,
  • Probenbearbeitung, Charakterisierung, Datenauswertung, Ergebnispräsentation in wissenschaftlichen Fachzeitschriften und auf wissenschaftlichen Tagungen,
  • Weiterentwicklung des theoretischen Verständnisses der Trennungsvorgänge,
  • Betreuung entsprechender experimenteller Apparaturen (Warten, Bedienen, ggfs. Verbessern),
  • fallweise Unterstützung in ergänzenden Bereichen, z.B. bei Beschaffungsvorgängen. 

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom (Uni) bzw. Master) mit nachgewiesenem Bezug zur Festkörperphysik, Halbleitertechnik, Werkstoffen der Elektrotechnik oder zur technischen oder physikalischen Kristallographie,
  • von Vorteil sind Erfahrungen in der optischen Spektroskopie, der Bearbeitung oder Charakterisierung von Festkörperkristallen oder der Herstellung oder Verarbeitung von Silizium-Wafern,
  • Geschick im Umgang mit Laborgeräten,
  • sicherer Umgang mit üblicher Bürosoftware, idealerweise auch mit Programmen zur Daten- Analyse und -Visualisierung,
  • sehr gute Deutsch- oder Englischkenntnisse.

Wir suchen eine Person mit Bereitschaft zur experimentellen Arbeit in den Laboren am Standort Köthen (Anhalt) sowie Interesse an einem internationalen und interdisziplinären Arbeitsumfeld. Team- und Kommunikationsfähigkeit werden vorausgesetzt.

Bei im Ausland erworbenen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung entsprechender Nachweise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter https://www.kmk.org/zab/zeugnisbewertung.html.

Wassie erwarten können:

  • ein interdisziplinäres und integratives Team,
  • Gelegenheit zur Promotion bei enger wissenschaftlicher Betreuung,
  • Mitarbeit an einem innovativen und hochaktuellem Forschungsthema,
  • ein  vielfältiges  Aufgabenspektrum  mit  Gestaltungsspielraum  und hoher Eigenverantwortung,
  • Umfangreich ausgestattete Labore mit modernsten Geräten, Dicing-Säge, TLS- und Raman- System,
  • Vorzüge eines Tarifvertrags im öffentlichen Dienst, transparente Bezahlung, 30 Tage Urlaub,
  • Jahressonderzahlung nach Maßgabe der tarifvertraglichen Vorschriften,
  • Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung,
  • flexible Arbeitszeitmodelle gemäß der jeweils gültigen Dienstvereinbarung,
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Möglichkeit zur Promotion am Promotionszentrum IWIT (Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologien) ist bei entsprechender Eignung gegeben. Zu den Voraussetzungen zählt

u.a. ein fachlich einschlägiger Masterabschluss mit einem Gesamtergebnis mit mindestens der Note 2,0. Bei Vorliegen weiterer bestimmter Umstände kommt auch eine kooperative Promotion mit einer Universität in Frage.

Die Hochschule Anhalt ist bestrebt, die Berufschancen von Frauen zu erhöhen. Frauen werden deshalb ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Für Schwerbehinderte gelten bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung die Bestimmungen des SGB IX. 

Bei fachlichen Fragen können Sie sich gern an die Profs. Hannes Kurtze und Norbert Bernhard wenden (hannes.kurtze@hs-anhalt.de bzw. norbert.bernhard@hs-anhalt.de).

Für Ihre Bewerbung nutzen Sie bitte das Onlineportal der Hochschule Anhalt. Ihre Bewerbung können Sie bis zum 14.07.2024 unter dem folgenden Link vornehmen:

Jetzt bewerben 

Mit dem Betätigen des Links erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens einverstanden.

Ihre Unterlagen/Daten werden nach vollständiger Beendigung des Einstellungsverfahrens datenschutzgerecht gelöscht bzw. vernichtet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir etwaige anlässlich der Bewerbung anfallende oder mit der Wahrnehmung von Vorstellungsgesprächen in unserem Hause entstehende Kosten nicht übernehmen können.

Jobdetails

Titel
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Charakterisierung von Silizium-Trennverfahren (m/w/d), Nr. 376
Arbeitgeber
Standort
Bernburger Str. 55 Köthen, Deutschland
Veröffentlicht
2024-06-17
Bewerbungsfrist
2024-07-14 23:59 (Europe/Berlin)
2024-07-14 23:59 (CET)
Job sichern

Über den Arbeitgeber

Das klare Konzept der Hochschule Anhalt überzeugt, weil es Wissenschaft und Innovation konsequent zusammenführt.

Besuchen Sie die Arbeitgeberseite

Das könnte Sie interessieren

...
Control Systems: The Key to Our Automated Future? Max Planck Institute for Software Systems (MPI-SWS) 5 Minuten Lesezeit
...
Lighting the Way in the Search for Distant Exoplanets SRON - Netherlands Institute for Space Research 4 Minuten Lesezeit
...
3D Printing for Better Healthcare Medizinische Universität Wien 4 Minuten Lesezeit
Mehr Stories